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Von 1680 bis 1826 war Hildburghausen die Residenzstadt des Zwergfürstentums Sachsen - Hildburghausen. Das 1685 bis 1695 errichtete Schloss wurde zu Ende des zweiten Weltkrieges zerstört. Der um 1700 als Barockgarten angelegte und um 1780 in einen Landschaftspark verwandelte Schlossgarten ist noch erhalten und erfreut viele Besucher. Aus der Zeit seiner Entstehung um 1700 stammt der Kanal, der den knapp 6 ha großen Park umgibt. Um 1815 wurde das Denkmal auf den Tod der Königin Luise von Preußen, die eine Schwester der letzten Herzogin von Sachsen-Hildburghausen war, errichtet. Schöne Bauten aus dem 18. Jh., der Residenzzeit, prägen heute noch das Bild der Innenstadt, darunter Bürgerhäuser im "Zopf-Stil", das sogenannte "Hoheitshaus" am Puschkinplatz und die alte Bürgerschule von 1780, die nach erfolgreicher Restaurierung wahrscheinlich einen der schönsten Innenhöfe Thüringens hat. Im Jahre 1799 weilte der Schriftsteller Jean Paul in Hildburghausen und widmete seinen Roman ,,Titan" der Herzogin und ihren Schwestern. Auch der junge Dichter Friedrich Rückert hielt sich gerne in Hildburghausen auf.