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In einem Steinbruch nahe Hildburghausen wurden im Jahre 1833 Fährtenabdrücke gefunden, sichergestellt und von Friedrich Sickler 1834 erstmals beschrieben. Auch der Kupferstecher Carl Barth bemühte sich sehr um die Sicherung und Auswertung der Spuren. Die Verdienste beider wurden schließlich von Johann Jakob Kaup 1835 gewürdigt, in dem er die gefundenen Fährtenabdrücke chirotherium sicklerii und chirotherium barthii benannte. Originalteile der damals gefundenen Fährtenplatten befinden sich über die ganze Welt verstreut in den Händen der Wissenschaft. Wie man nun weiß, handelt es sich dabei um rund 240 Millionen Jahre alte Spuren eines Ursauriers aus der Zeit des Buntsandstein, der nach heutigem Wissensstand einen Ahnen der Krokodile und Vögel dargestellt (Dinosaurier eingeschlossen). Die Fährtenplatten - immerhin der eigentliche Fund von 1833 - wurden rekonstruiert und sind auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern erstmals in dieser Größe und Fundsituation wieder zu sehen. Das Monument befindet sich direkt neben dem Rathaus. (www.thueringen.info)